Schloss Wartenfels

Schloss Wartenfels
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Schloss Wartenfels in Lostorf dürfte in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts als einfacher Wartturm entstanden sein, wohl mit kleineren Nebengebäude. Ursprünglich diente der Wartturm zur Übermittlung durch Feuerzeichen «Wart den Fels».

Von 1250 an gehörte es den Herren von Wartenfels. Mangels männlicher Erben ging es später an andere bedeutende Geschlechter über; die Herren von Thengen und von Rosenegg aus dem Hegau am Bodensee. 1465 wurde das Schloss an die Stadt Solothurn verkauft, die es zunächst als Vogteisitz nutzte und es ab 1498 als Erblehen an Edelleute vergab.

Als das Schloss von 1600 bis 1749 der Patrizierfamilie Greder als Sommersitz diente, erhielt es die heutige Gestalt.

Der Eingang zeigt mittelalterliche Strukturen. Die oberen Räume weisen auf französische Einflüsse aus dem 17. und 18. Jahrhundert hin. Das heutige harmonische Erscheinungsbild entstand im 17. Jahrhundert durch die Umgestaltung in ein Solothurner «Türmlihaus».

Der typische Barockgarten besteht aus den Teilen Parterre, d.h. dem gepflegten Teil für repräsentative Zwecke (mit Pavillon), dem Boskett, dem Übergangsteil, der gröberer strukturiert und nicht ganz einsehbar ist, sowie dem angrenzenden Wald.

Mehr Informationen: https://schloss-wartenfels.ch

(Bild: schloss-wartenfels.ch)

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